Susanne Schütz zur Zukunft der Geburtshilfe in Niedersachsen

9. Mai 2018
Die FDP-Landtagsabgeordnete Susanne Schütz äußerte sich zur Geburtshilfe in Niedersachsen. Foto: FDP
Braunschweig. Die FDP-Landtagsabgeordnete Susanne Schütz nahm unseren Artikel vom gestrigen Dienstag zur katastrophalen Hebammensituation zum Anlass, sich in einer Pressemitteilung zur Zukunft der Geburtshilfe in Niedersachsen zu äußern. Wir veröffentlichen diese ungekürzt und unkommentiert.

Die FDP-Landtagsfraktion erarbeitet zur Zeit einen Antrag zur Zukunft der Geburtshilfe in Niedersachsen. Die Wissenschaftspolitische Sprecherin Susanne Schütz ergänzt dazu: „Genau diese dramatische Situation, die auch im Artikel bei regionalHeute.de geschildert wird, hatten wir vor Augen, als wir uns des Themas angenommen haben.“

„Die Bedeutung einer guten Versorgung mit Hebammen ist garnicht zu unterschätzen, sie sind für junge Mütter oft die einzigen Ansprechpartner in allen Fragen rund um Geburt und Versorgung ihres Kindes. Und die Hebammen stehen vor riesigen Herausforderungen. Von den explosionsartig gestiegenen Beiträgen zur Haftpflichtversicherung in den letzten Jahren über die Versorgung mit Hebammenhilfe in Stadt und Land bis hin zur Nachwuchsfrage. Hier fehlen durch die anstehenden Übergänge in den Ruhestand nicht nur neue Hebammen, die Anforderungen an den Beruf sind ständig gestiegen und die Ausbildung muss nach Beschluss der Bundesregierung in ein Studium überführt werden. Das ist auch vor dem Hintergrund der gegenseitigen Anerkennung von Berufsabschlüssen innerhalb der EU unumgänglich. Dieser Aufgabe muss sich das Land Niedersachsen jetzt dringend stellen. Genau dazu werden wir in unserem Antrag auch Anregungen geben. Bestehende Studiengänge sind weiterzuentwickeln und neue aufzulegen.“

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