Technologietransferstelle zieht in den Technologiepark

12. Juli 2019
Gerold Leppa (re.), Geschäftsführer der Braunschweig Zukunft GmbH, und Simone Schumacher (Mitte), Leiterin des Technologieparks, begrüßten stellvertretend für das gesamte Team der Technologietransferstelle deren Leiter Jörg Saathoff (li) und seine Mitarbeiterinnen Anke Bergmann (2. v. li.) und Sonja Schäfer an ihrem neuen Sitz auf dem Gelände des Technologieparks am Rebenring. Foto: Braunschweig Zukunft GmbH/Philipp Ziebart
Braunschweig. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Braunschweig Zukunft und die TU Braunschweig untermauern ihre jahrelange Kooperation in Sachen Technologietransfer und Gründungsförderung. Die Technologietransferstelle der TU Braunschweig, bislang am Bültenweg ansässig, zieht in die Gründervilla auf dem Gelände des städtischen Technologieparks am Rebenring ein. Das berichtet die Braunschweig Zukunft GmbH.

Gerold Leppa, Geschäftsführer der Braunschweig Zukunft GmbH, hieß das Team der Technologietransferstelle am Freitag offiziell an seinem neuen Sitz willkommen. Damit ist die Anlaufstelle für Ausgründungen aus der Technischen Universität künftig mitten im Braunschweiger Gründerquartier zu finden, Tür an Tür mit den Start-up-Betreuungsprogrammen und Beratungsangeboten der Wirtschaftsförderung und dem Technologiepark als zentralem Gründerzentrum. Mit diesem Schritt wollen Hochschule und Wirtschaftsförderung, die seit vielen Jahren bei Gründerförderung und Technologietransfer zusammenarbeiten und seit 2011 über einen Kooperationsvertrag verbunden sind, noch enger zusammenrücken. Anfang 2017 war bereits der Entrepreneurship Hub von TU Braunschweig und Ostfalia Hochschule in die Gründervilla gezogen.

Weg zum ersten Büro noch kürzer

„Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit der TU Braunschweig unsere Aktivitäten im Bereich Gründerförderung und Technologietransfer nun noch stärker an einem Standort hier im Gründerquartier bündeln können“, so Gerold Leppa. „Viele Gründungsprojekte sind bereits den Weg aus der TU Braunschweig über die Technologietransferstelle hierher in unseren Technologiepark gegangen, wo sie die ersten eigenen Büroräume finden oder sich in unseren Betreuungsprogrammen MO.IN und W.IN weiterentwickeln. Dieser Weg ist jetzt noch kürzer.“

Zudem engagieren sich beide Einrichtungen für den Technologietransfer im Mittelstand, insbesondere im Zuge der digitalen Transformation. Im Projekt „Regionales Innovationsscouting“ vermitteln sie dabei kleinen und mittleren Unternehmen Kontakte zu den Fachinstituten der TU Braunschweig, damit sie mit ihnen gemeinsam an Innovationen arbeiten und so ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern können.

Zentrale Anlaufstelle für Gründer und kleinere Unternehmen

Auch auf diesem Gebiet könne die Zusammenarbeit nun weiter vertieft werden, sagt Gerold Leppa: „Am Rebenring entsteht um Technologiepark und Gründervilla herum eine zentrale Anlaufstelle für Gründerinnen und Gründer sowie kleine und mittlere Unternehmen.“ Zweimal im Jahr veranstalten Wirtschaftsförderung und Technologietransferstelle außerdem zusammen mit der IHK Braunschweig das Braunschweiger Technologieforum, auf dem sich Wirtschaft und Wissenschaft über neuste technische Entwicklungen austauschen.

Jörg Saathoff, Leiter der Technologietransferstelle der TU Braunschweig: „Der Wissens- und Technologietransfer hat an der TU Braunschweig einen hohen Stellenwert. Der Umzug ermöglicht eine noch intensivere und schnellere Abstimmung zwischen den verschiedenen Partnern. Künftig sind damit nicht nur alle Serviceeinrichtungen der TU Braunschweig für Gründungsinteressierte auf dem Gelände des städtischen Technologieparks zu finden, sondern auch eine Anlaufstelle für kleine und mittlere Unternehmen, die Forschungskooperationen mit der TU Braunschweig planen.“

Auch Studenten werden beraten

Neben der Weiterbetreuung von Start-ups, die aus der TU heraus gegründet werden, bieten die Technologietransferstelle und die Wirtschaftsförderung auch eine gemeinsame Gründungsberatung für interessierte Studierende und Beschäftigte der TU Braunschweig an. „Für die Zukunftsfähigkeit unserer Wirtschaftslandschaft sind Innovationen unerlässlich. Mit einem zentralen Ort, an dem sowohl neue Geschäftsideen als auch Innovationsbedarfe gestandener Unternehmen auf Unterstützung treffen, wollen wir dazu beitragen diese Zukunftsfähigkeit zu stärken“, so Gerold Leppa.

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