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Vielfalt und Akzeptanz: Regenbogen-Straßenbahn eingeweiht

19. Februar 2018
Samstag Vormittag wurde die Regenbogen-Straßenbahn des Vereins für sexuelle Emanzipation (VSE) e. V. auch ganz offiziell eingeweiht. Fotos: mono-photography.de/ Verein für sexuelle Emanzipation (VSE) e.V.
Braunschweig. Bereits seit einigen Tagen ist sie auf Braunschweigs Tramgleisen unterwegs, Samstag Vormittag wurde die Regenbogen-Straßenbahn des Vereins für sexuelle Emanzipation (VSE) e. V. auch ganz offiziell eingeweiht. Darüber berichtet der Verein für sexuelle Emanzipation (VSE) e.V.

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An der Feierstunde am Hauptbahnhof mit anschließender Sonderfahrt bis zur Hamburger Straße und zurück haben Bürgermeisterin Anke Kaphammel (CDU), Hans Hengelein (LSBTI*-Referent im Niedersächsischen Sozialministerium), Landtagsabgeordneter Detlef Schulz-Hendel (Bündnis 90/Die Grünen) sowie neben zahlreichen Mitgliedern des Rates der Stadt Braunschweig rund 60 weitere Gäste teilgenommen.

Das Straßenbahn-Projekt wurde gemeinsam mit der „Kampagne für sexuelle Vielfalt* in Niedersachsen“ des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung sowie der Braunschweiger Verkehrs-GmbH realisiert. Begleitend erläutert eine Plakataktion die Bedeutung von LSBTI*. „In vielen Gesprächen machen wir immer wieder die Erfahrung, dass die Menschen oft nicht wissen, was es eigentlich heißt, schwul oder lesbisch zu sein. Bei trans und inter ist es noch deutlich unklarer für viele“, sagt Birgit Sobiech, die das Design der Bahn entworfen hat.

Anke Kaphammel und Hans Hengelein bei der offiziellen Einweihung. Foto: mono-photography.de/ Verein für sexuelle Emanzipation (VSE) e.V.

„Ich bin genauso Mensch wie du“

Die Gestaltung der Bahn ist auffallend bunt: über einem Farbverlauf in Anlehnung an einen Regenbogen sind Sprechblasen (zum Beispiel „Ich bin schwul“, „Ich bin lesbisch“ oder „Ich bin genauso Mensch wie du“) gesetzt. Von außen betrachtet erwecken sie den Eindruck, dass die Silhouetten der Fahrgäste diese Aussagen über sich treffen. „Uns ist es wichtig aufzuzeigen, dass sexuelle und geschlechtliche Vielfalt ein ständiger Bestandteil des Lebens ist. Die Sichtbarkeit nicht-heterosexueller Lebensweisen ist dabei eine entscheidende Voraussetzung“, betont Andreas Paruszewski, Vorstandsmitglied im VSE, in seiner Begrüßungsrede.

In den nächsten drei Monaten wird die Regenbogenbahn ein wichtiges Zeichen setzen und für Vielfalt und Akzeptanz in Braunschweig werben. Um die Bürgerinnen und Bürger gezielt in die Aktion einzubinden, startet am heutigen Tag ein Fotowettbewerb. Gesucht werden die schönsten Bilder mit der Regenbogenbahn, die bis zum 8. April unter #QueerInBS auf Facebook, Twitter oder Instagram gepostet werden. Die Gewinner werden im Anschluss in einer Online-Abstimmung ermittelt, als Hauptpreis winkt ein Reisegutschein im Wert von 250 €. Alle weiteren Einzelheiten sind der Internetseite des VSE www.vsebs.de zu entnehmen.

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