Vortrag: So schützen sich Senioren vor Kriminalität

7. Januar 2019
Symbolfoto: Archiv
Braunschweig. Vom sogenannten Enkeltrick über Diebstähle, Betrügereien an der Haustür bis hin zu Abzocke bei Kaffeefahrten oder Telefonverkäufen: Groß ist die Bandbreite von Delikten, mit denen Kriminelle zunehmend versuchen, Senioren zu schädigen. Damit diese keine Chance haben und was im Falle einer Straftat zu tun ist, darüber wird Oberkommissar Martin Opiela von der Polizei in Braunschweig im Zuge eines Vortrags am 10. Januar in der Alloheim Senioren Residenz „Brunswik“ aufklären und wichtige Tipps geben.

„Besonders Menschen ab dem 60. Lebensjahr werden Opfer von Trickdieben und Trickbetrügern. Die Fallzahlen sind konstant hoch. Die ,Maschen‘ der Täter vielfältig“, sagt der Experte, Wenn man bestimmte Regeln befolge, könne man sich jedoch gut gegen diese Täter schützen. Seniorinnen und Senioren sind nach Angaben der Polizei besonders von Betrügereien an der Haustür, Trickdiebstahl aus Wohnungen, Taschendiebstahl, Handtaschenraub und Raubdelikten aus Wohnungen betroffen. Körperverletzungen gegenüber Seniorinnen und Senioren sind eher im sozialen Nahbereich bekannt. Eine Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen belegt jedoch, dass Seniorinnen und Senioren ungleich stärker unter den Folgen von Straftaten leiden als jüngere Menschen.

„Wir möchten darum im Zuge der Vorbeugung gemeinsam mit dem Experten der Polizei aufklären und allen Senioren, aber auch Angehörigen und dem Pflegepersonal entsprechende Verhaltensregeln an die Hand geben“, sagt Einrichtungsleiter Christian Richter von der Alloheim Seniorenresidenz „Brunswik“.

Aktuelle Beispiele aus der Praxis

Am kommenden Donnerstag sind deshalb ab 10 Uhr interessierte Bürger der Region und Angehörige zu diesem interessanten Vortrag in die Residenz in die Kreuzstraße 95 eingeladen, der an aktuellen Beispielen aus der Praxis die Vorgehensweise der Straftäter und ihre neuesten Tricks zum Inhalt hat. Der Experte der Polizei wird anhand verschiedener Fälle erklären, wie man sich am besten schützt und vorbeugend aktiv werden kann und entsprechendes Informationsmaterial verteilen. Zudem besteht im Anschluß an den Vortrag die Möglichkeit, ganz individuelle Fragen zu stellen und sich beraten zu lassen. Die Veranstaltung ist kostenlos und kann barrierefrei erreicht werden.

Medienpartner
Anzeigen
Kontakt zur Redaktion
Sie erreichen unsere Redaktion 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche per
E-Mail: braunschweig@regionalheute.de
und montags bis freitags von 9 Uhr bis 17.30 Uhr per
Telefon 05331 / 88 27-21
Anzeigen
Telefonnummern
Apotheken-Notdienst: 22 8 33
Ärztlicher Notdienst: 116 117
Elterntelefon: 0800 111 0 550
Feuerwehr-Notruf: 112
Frauenhaus Braunschweig: 0531 / 2 80 12 34
Gift-Notruf: 0551 / 19 24 0
Kartensperrungs-Notruf (für alle): 116 116
Kinder- und Jugendtelefon: 0800 / 111 0 333
Klinikum Braunschweig: 0531 / 595-0
Polizei-Notruf: 110
Rettungsdienst-Notruf: 112
Telefonseelsorge (evangelisch): 0800 / 111 0 111
Telefonseelsorge (katholisch): 0800 / 111 0 222
Weisser Ring Opfertelefon: 116 006