Wasserverband Weddel-Lehre lädt zur öffentlichen Informationsveranstaltung

13. Juni 2019
Mit der Hochwasserpartnerschaft sollen zukünftige Schäden verhindert werden Symbolfoto: Anke Donner
Lehre. Am kommenden Montag soll in der Lehrer Börnekenhalle in einer öffentliche Informationsveranstaltung zum gebietsübergreifenden Hochwasserschutz stattfinden. Neben den Städten Braunschweig und Wolfsburg sollen auch mehrere kleinere Gemeinden, sowie der Regionalverband Großraum Braunschweig in das Konzept mit einbezogen werden, wie aus einer Pressemeldung des Wasserverband Weddel-Lehre hervorgeht.

Die Informationsveranstaltung über das Konzept, das die Städte Königslutter am Elm, Wolfsburg, Braunschweig sowie die Samtgemeinde Nord-Elm, die Gemeinde Lehre die Gemeinde Cremlingen, die Samtgemeinde Sickte und auch den Regionalverband Großraum Braunschweig betrifft, solle damit den Bürgern der betroffenden Gemeinden vorgestellt werden, erklärten die Veranstalter. Die genannten Kommunen hätten sich zu einer Hochwasserpartnerschaft zusammengeschlossen, um ein gemeinschaftliches Konzept für den vorsorgenden Hochwasserschutz zu entwickeln. Koordiniert durch den Wasserverband Weddel-Lehre, solle dieses gebietsübergreifend allen Partnergemeinden und Anliegern gleichermaßen zu Gute kommen.

Künftige Hochwasserschäden verringern

Das Projekt solle vor allem helfen, künftige Hochwasserschäden zu verringern, erklärt der Wasserverband. Dazu würden alle Hochwasserrisiken und die möglichen Schutzvorkehrungen im Planungsraum untersucht und bewertet. Das Projekt umfasse die Einzugsgebiete der Schunter und Wabe und damit, betont der Verband, alle Gewässer um den Elm. Für den Erfolg des Projektes setze die Hochwasserpartnerschaft auf eine frühzeitige öffentliche Information und Beteiligung aller potentiell vom Hochwasser betroffenen Bürgerinnen und Bürger. Von Beginn an sei ein enger fachlicher Austausch über die Projektziele, die Hochwasserrisiken und die Möglichkeiten der Vorsorge im Einzugsgebiet geplant. Zur Vorsorge zählen neben organisatorische Maßnahmen für die Informations- und Warndienste, auch die Gefahrenabwehr und der Katastrophenschutz, so die Pressemitteilung. Daneben sollen Verhaltensempfehlungen bei bereits entstandenen Schäden gegeben werden. Darüber hinaus geht es um vorbereitende Planungen für technischen Schutz in Form von Hochwasserschutzbauwerke und Rückhaltebecken.

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