Wer wagt es? – Inklusives Schreib- und Vorlesefestival

19. Mai 2017
Projektleiter Axel Klingenberg. Foto: Freiwilligenagentur Jugend-Soziales-Sport e.V.
Braunschweig. Menschen mit Beeinträchtigungen haben mit vielen Vorurteilen zu kämpfen. Unter anderem mit dem, dass sie nicht kreativ seien. Die Freiwilligenagentur Jugend-Soziales-Sport e.V. will mit Unterstützung der Aktion Mensch den Beweis erbringen, dass dem nicht so ist und hat daher das Schreib- und Vorlesefestival „Wer wagt es?“ ins Leben gerufen.

Es findet im Rahmen des am 5. Mai begangenen Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung statt. Geplant sind neben einer Auftaktveranstaltung mit literarischem Beiprogramm auch Workshops und eine Abschlussveranstaltung, bei der die Beteiligten des Festivals für ihr Engagement gewürdigt werden. Teilnehmen können alle Menschen, gleich welchen Alters, ob mit oder ohne Behinderung, ob mit oder ohne Migrationshintergrund. „Wer wagt es?“ ist inklusiv, interkulturell und intergenerativ.

Ein Aufrufgedicht wurde bereits erarbeitet durch die regionale Autorinnengruppe Schreibbaristas und eingelesen durch den Braunschweiger Literaturperformer und Behindertenpädagogen Roland Kremer. Anzuhören ist es auf der Seite der Freiwilligenagentur.

Am Montag,  29. Mai, findet von 10 bis 17 Uhr im Haus der Kulturen (Nordstraße 1) ein Projekttag mit Schreibwerkstätten statt. Am Dienstag, 30. Mai endet das Festival mit einer Abschlussveranstaltung um 19.30 Uhr im Guten Morgen-Buchladen (Bültenweg 87), in dessen Rahmenprogramm unter anderem der Liedermacher Claus Tepper eigene Gedichte vorträgt. Die Teilnahme und der Eintritt sind frei.

Wer sich als Workshop-Teilnehmer oder ehrenamtlicher Helfer in das Projekt einbringen möchte, kann sich gerne an Axel Klingenberg wenden: 05 31/48 11 020 oder a.klingenberg@freiwillig-engagiert.de.

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