ZeitRaum: die Alternative für Arbeitsplatz-Nomaden

8. Oktober 2014 von
Musiker und ZeitRaum-Mieter Ulf Hartmann (l.) sowie die ZeitRaum-Inhaberin Esther Kappe. Foto: Rühland

Braunschweig. Wie sieht wohl der Arbeitsplatz der Zukunft aus? Der „ZeitRaum“ in der Wilhelmstraße 74 macht es vor. Coworking heißt die Alternative zum heimischen Büro, zum schnellen Arbeiten im Café um die Ecke. ZeitRaum bietet Freiberuflern, Studenten, Start-ups – Menschen, die eben mal einen Arbeitsplatz brauchen – einen gemeinsamen Büroraum zur flexiblen und digitalen Nutzung.

ZeitRaum-Inhaberin Esther Kappe. Foto: Sina Rühland

ZeitRaum-Inhaberin Esther Kappe. Foto: Sina Rühland

Nach Braunschweig mitgebracht hat das Konzept ZeitRaum-Inhaberin Esther Kappe. Die Journalistin hat die Coworking-Büros in ihrer Berliner Zeit entdeckt und nun die erste Büroalternative vor Ort eröffnet. Gerade in größeren Städten überwiegen die Vorteile des geteilten Arbeitsplatzes: „Der ZeitRaum ist günstiger in der Miete, als ein dauerhaft bezogener Raum; vor allem gibt es keine langfristigen Verträge“, sagt sie.

Vernetzung, Kreativität und Kommunikation. Wer Gesellschaft beim Arbeiten sucht und wem zuhause die Decke auf den Kopf fällt, der kann sich mit dem Coworking-Prinzip echte Abwechslung verschaffen. Gerade Menschen, die sich gerne von ihrer eigentlichen Arbeit ablenken lassen und denen Prokrastination bekannt vorkommt, könnte dieses Arbeitsmodell helfen. Neben dem sozialen Antrieb spielt jedoch auch die Vernetzung eine Rolle. Unterschiedliche Berufsstände bringen auch diverses Know-how mit. „Wir haben hier bisher Musiker, IT-Spezialisten, Künstler oder Logistiker zur Miete“, erzählt Esther Kappe. Von den Fähigkeiten der „Kollegen“ partizipieren zu können, ist einer der Vorteile am Coworking-Space.

Co-working im ZeitRaum. Foto: Sina Rühland

Coworking im ZeitRaum. Foto: Sina Rühland

Der Braunschweiger Sänger und Songschreiber Ulf Hartmann probiert den ZeitRaum bereits aus. Er ist als Musiker seit drei Jahren selbstständig und ihm gefiel sofort das Coworking-Konzept für Braunschweig. „Ich sitze hier, weil man einfach soziale Kontakte hat. Gerade als Musiker muss einen großen Teil seiner Arbeit alleine verrichten“, sagt Hartmann. Er bliebe auf jeden Fall und habe erstmal einen Jahresvertrag unterschrieben, sagt er und tippt weiter.

Und für die Zukunft? „Ich wünsche mir, dass die Leute sich hier wohlfühlen. Dass sich sich gut verstehen und gerne hier herkommen“, erzählt Kappe.

Ausstattung, Preise und ganz wichtig: Kaffee

Der Lounge-Bereich. Foto: Sina Rühland

Der Lounge-Bereich. Foto: Sina Rühland

Die hellen Büros sind mit mehren Arbeitsplätzen ausgestattet, außerdem gehören W-Lan, Drucker, Scanner und Kopierer zu der Ausstattung. Lediglich den Laptop müsse man selber mitbringen, so Kappe. Kaffee gibt’s im Lounge-Bereich und einen Konferenzraum mit Beamer, Flatscreen und Moderationstafel steht ebenfalls für Seminare oder Workshops bereit.

Die Mietzeit ist flexibel. Vom Tagesticket für 13 Euro bis zum Jahresticket für 1.700 Euro gibt es unterschiedliche Angebote für den ZeitRaum. Je länger man mietet, desto günstiger wird es. Studenten erhalten zehn Prozent Rabatt.

Den ZeitRaum findet man in Braunschweig, Wilhelmstraße 74, nahe der Innenstadt.

Medienpartner
Anzeigen
Veranstaltungen
Anzeigen
Kontakt zur Redaktion
Sie erreichen unsere Redaktion 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche per
E-Mail: braunschweig@regionalheute.de
und montags bis freitags von 9 Uhr bis 17.30 Uhr per
Telefon 05331 / 88 27-21
Telefonnummern
Apotheken-Notdienst: 22 8 33
Ärztlicher Notdienst: 116 117
Elterntelefon: 0800 111 0 550
Feuerwehr-Notruf: 112
Frauenhaus Braunschweig: 0531 / 2 80 12 34
Gift-Notruf: 0551 / 19 24 0
Kartensperrungs-Notruf (für alle): 116 116
Kinder- und Jugendtelefon: 0800 / 111 0 333
Klinikum Braunschweig: 0531 / 595-0
Polizei-Notruf: 110
Rettungsdienst-Notruf: 112
Telefonseelsorge (evangelisch): 0800 / 111 0 111
Telefonseelsorge (katholisch): 0800 / 111 0 222
Weisser Ring Opfertelefon: 116 006